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Öffentlichkeitsarbeit
 Auszug aus dem Bericht auf der JHV zur Einschätzung für das Jahr 2007
 

Öffentlichkeitsarbeit

Was ist Öffentlichkeitsarbeit und warum ist sie für die Feuerwehren unerlässlich?

Unsere Freiwilligen Feuerwehren sind Verrichtungsgehilfen der Gemeinden und Städte bei der Wahrnahme ihrer Verantwortung im Brandschutz.

Der aktive und vorbeugende Brandschutz und alle anderen Pflicht- und freiwillig übernommenen Aufgaben unserer Wehren passieren nicht nur im stillen Kämmerlein. Egal ob ein einzelner Kamerad oder ein ganzer Zug aktiv ist, wir stehen immer im Blickfeld der Öffentlichkeit. Damit verbunden ist eine besondere Erwartungshaltung der Bürgerinnen und Bürger an die Feuerwehr, der sie vertrauen müssen und können.

Jeder erwartet, dass die Feuerwehr schnell an der Einsatzstelle; jederzeit einsatzbereit; fachlich kompetent und ausreichend ausgestattet ist.

Das verlangt ein ständiges Training, eine kontinuierliche Arbeit in der Feuerwehr, ausreichende finanzielle Mittel und die Wahrnahme der kommunalen Verantwortung.

Vergessen wir nicht die zahlreichen gesellschaftlichen Aktivitäten in den Gemeinden, vielerorts die einzigen kulturellen Höhepunkte im ländlichen Bereich.

Das Alles wird sehr oft als selbstverständlich hingenommen, ist  es aber nicht, denn jeder von uns hat einen Beruf und eine Familie, Hobbys und zum Glück hat der Großteil einen Job.

 

Wie können wir unsere Arbeit ins rechte Licht rücken?
Dabei hilft uns die Öffentlichkeitsarbeit, sprich: die tägliche Arbeit in der Ausbildung und bei Übungen, Einsätze aller Art und die Presse- und Medienarbeit.

Ziel ist die reale Darstellung der Arbeit unserer Kameradinnen und Kameraden, die Beseitigung von Vorurteilen und die Würdigung des Ehrenamtes.

Begangene Fehler sollten nicht schön geredet werden, ehrlich dazu stehen und die Ursachen beseitigen ist unsere Maxime.

Nur mit einer vernünftigen Öffentlichkeitsarbeit können wir die Bevölkerung, die Politik und die Wirtschaft auf das Erfordernis Feuerwehren hinweisen. Denn mit dem Feuerwehrsterben und den von vermeintlichen Sparzwängen diktierten Einsparungen bei Material und Technik muss Schluss sein. Weniger geht nicht mehr.

Wer eine Feuerwehr nach Wirtschaftlichkeit beurteilt, sollte mal ins Brandschutzgesetz sehen, um sich über die Aufgaben und die Verantwortlichkeiten im Brandschutz kundig zu machen. Jeder gerettete Mensch rechtfertigt den hohen Aufwand zur Erhaltung unserer Wehren und der Absicherung der Einsatzbereitschaft.

Unsere gute Arbeit müssen wir verkaufen, wie jedes marktwirtschaftliche Unternehmen sein Produkt. Daran können alle Kameradinnen und Kameraden mitwirken, es sind keine besonderen Fähigkeiten und Fertigkeiten erforderlich, einfach jeden Tag eine gute Arbeit leisten und sich der Bedeutung bewusst sein.

 

Presse- und Medienarbeit

Das Schreiben von Artikeln für die verschiedensten regionalen Medien (Nordkurier, MST-Report, Amtsblätter) und unseren Feuerwehrmedien (Rauchzeichen, Lauffeuer, Feuerwehrmagazin, Feuerwehr - ehemals UB) ist nicht so kompliziert wie angenommen. Manchmal genügt es für die Wehr einen Ansprechpartner zu haben, der hilft die Ideen umzusetzen.

In jedem Amtsbereich gibt es diese Kameradinnen und Kameraden, einfach die Amtswehrführer fragen, die sollten diese Leute kennen. Und dann gibt es den Kameraden Rieger, der in unserem Verband für die Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich zeichnet.

In diesem Bereich sind wir ein gutes Stück vorangekommen, haben aber noch einiges zu tun und brauchen natürlich ständig Freiwillige, die mitmachen wollen. Je mehr Beteiligung wir haben, desto unkomplizierter wird es für den Einzelnen.

Bitte nicht nachlassen!!!

 

Sorgen macht mir die Beteiligung unseres Verbandes an der Erstellung der landeseigenen Jugendfeuerwehrzeitschrift „Lauffeuer“. Hierzu erwarte ich vom Jugendausschuss einen entsprechenden Vorschlag und mehr Aktivitäten.

 

Auch in diesem Jahr hat Kamerad Rieger einen Workshop zur Pressearbeit durchgeführt. Mit einer relativen Beteiligung wurden Grundsätze der Pressearbeit vermittelt und Tipps für die Gestaltung eines Artikels gegeben.

Ob sich die Bemühungen auszahlen, werden wir in den nächsten Monaten sehen.

 

Homepage des Kreisfeuerwehrverbandes

www.feuerwehr-mst.de

Auch hier sind wir ein gutes Stück vorangekommen. Leider haben wir noch nicht genügend Beteiligung bei der Mitwirkung erreicht. Die Arbeit lastet zurzeit noch auf wenigen Schultern und braucht unbedingt weitere Redakteure. Viele Versprechungen zur Mitwirkung waren wohl nur Versprecher, denn es gab keine bzw. kaum Aktivitäten.

Trotz zahlreicher Bemühungen haben wir es nicht geschafft, in jedem Amtsbereich wenigstens einen Redakteur zu haben und eine kontinuierliche Arbeit zu organisieren.

 

Insbesondere von den Amtswehrführern und allen anderen Verantwortungsträgern erwarte ich in Zukunft ein stärkeres Engagement bei der Gestaltung der Öffentlichkeitsarbeit. Jeder Wehrführer hat sich diesen Aufgaben zu widmen.

 

Kamerad Rieger bietet Schulungen in den Amtsbereichen an, Termine sind mit ihm abzustimmen.

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Öffentlichkeitsarbeit
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