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Ehrenamt braucht Zukunftssicherung
275 Veteranen nehmen am 15. August 2009 am traditionellen Seniorentreffen des Kreisfeuerwehrverbandes Mecklenburg-Strelitz im Volkshaus Friedland teil.
Kreiswehrführer Josef Augustin begrüßte am 15. August 2009 im Volkshaus Friedland 275 Kameradinnen und Kameraden der Ehrenabteilung aus den Freiwilligen Feuerwehren des Landkreises Mecklenburg-Strelitz. Frauen und Männer die den Brandschutz aufgebaut und bis zum Rentenalter gewährleistet haben.
Eine Veranstaltung als Dank und zur Anerkennung für die Senioren und eine Gelegenheit über die eigenen Erfahrungen zu reden sowie alte Weggefährten zu treffen.
Im Beisein des Bundestagskandidaten Christoph Poland (CDU) und dem Leiter des Ordnungsamtes im Landkreis Klaus-Peter Kühnlein gab Josef Augustin einen kurzen Bericht:
2248 Mitglieder, davon 1451 männliche und 153 weibliche Aktive, 365 männliche und 69 weibliche in der Ehrenabteilung, 79 Feuerwehren, -1 gegenüber dem Vorjahr
40 Jugendfeuerwehren, -7 gegenüber dem Vorjahr, mit 411 Jugendlichen (411 männlich, 107 weiblich)
Der Kreisverband war Vorreiter bei der Arbeit mit Zwergenwehren, durch Änderung des Brandschutzgesetzes können Kinder bereits ab dem 6. Lebensjahr in die Jugendfeuerwehr aufgenommen werden.
Im Kreisverband sind 7 Frauengruppen aktiv.
2008 gab es 337 Einsätze, davon 176 Brand- und 161 Technische-Hilfe-Einsätze, 2 Personen konnten gerettet und 2 Personen leider nur noch tot geborgen werden.
Es gab 24 Fehlalarme, 45 sonstige Einsätze, 18 Auslösungen von Brandmeldeanlagen, 45 Brandverhütungsschauen und 379 Löschwasserschauen.
Zahlreiche Fahrzeuge wurden neu bzw. gebraucht beschafft, Instandsetzungsmaßnahmen und Baumaßnahmen an Gerätehäusern umgesetzt werden.
Für die Zukunft wurden insbesondere die Nachwuchswerbung, die Aus- und Fortbildung und die Jugendarbeit als Schwerpunkte benannt.
Jeder erwartet zu Recht das ihm Hilfe in der Not geleistet wird, diese Hilfe gewähren wir, indem wir mit großem Engagement, in der Freizeit, an jedem Tag, rund um die Uhr einsatzbereit sind.
Das Ehrenamt in der Feuerwehr ist unverzichtbar für unsere Gesellschaft. Leider erfährt es nicht immer die notwendige Anerkennung und Achtung.
Die Gesellschaft ist aufgefordert optimale Rahmenbedingungen zu schaffen, das Ehrenamt in der Feuerwehr braucht eine Zukunftssicherung.
Das Land Thüringen hat z.B. eine kleine Rente für die Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehren eingeführt.
Für die kulturelle Umrahmung der Veranstaltung sorgten die Feuerwehrkapelle Mirow, der Vortrag von Steffi Jeserich, Landsmann Wolf aus Neubrandenburg und unser singe Feuerwehrmann Bernd Rohloff.
Die Versorgung und Bewirtung sicherten das Volkshaus Friedland, die Kameradinnen und Kameraden FF Friedland und der benachbarten Wehren ab.
Ein Lob und ein großes Dankeschön an alle Organisatoren und Helfer.
Norbert Rieger
Pressewart des Kreisfeuerwehrverbandes |